Probleme des indischen Bildungssystems

Hans Christoph Rieger

Abstract


In der aktuellen Diskussion über die Gewährung befristeter Arbeitsgenehmigungen für einige Zehntausend Computerspezialisten aus dem Ausland wird meistens davon ausgegangen, dass diese zum großen Teil aus Indien kommen werden. Auch wenn die Frage berechtigt ist, ob sich bei den sehr einschränkenden Bedingungen der so genannten „Greencard“ überhaupt genügend Spezialisten aus Indien bereit finden werden, nach Deutschland zu kommen, wirft das Schlagwort der Gegner dieser Politik, „Kinder statt Inder“, die Frage auf, ob in der Bildungspolitik bei uns alles falsch und in Indien alles richtig gemacht wurde. Während in Deutschland sicherlich Versäumnisse vorliegen und manche Verbesserungen notwendig sind, befasst sich der vorliegende Beitrag mit der indischen Bildungspolitik. Nach einer knappen Darstellung individueller und gesellschaftlicher bildungsökonomischer Ansätze werden die Entwicklungen der indischen Bildungspolitik dargestellt und die riesigen Probleme des Bildungssystems angesichts verfehlter Planung, dauernder Mittelknappheit und einer wachsenden Bevölkerung erläutert.

Schlagworte


Indien; Bildung/Erziehung; Bildungswesen; Innenpolitische Lage/Entwicklung; Unabhängigkeit; Bildungspolitik; Regionales Ungleichgewicht; Kritik

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DOI: http://dx.doi.org/10.11588/ijb.2000.0.1191

URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-ijb-11917

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ISSN: 1436-1841 (Druck)