Politische Präsenz und Empowerment von Frauen der ländlichen Selbstverwaltung: Entwicklungen im indischen Bundesstaat Orissa

Evelin Hust

Abstract


Die Stärkung der Partizipation von Frauen in allen Lebensbereichen ist in den letzten Dekaden ein wichtiges Thema im Diskurs der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung geworden. Alle internationalen und bilateralen Entwicklungsorganisationen haben Strategiepapiere mit dem Ziel entwickelt, Frauen besser in die wirtschaftlichen und sozialen Prozesse zu integrieren. Die Förderung von Frauen in der politischen Arena jedoch, insbesondere wenn diese durch "positive Diskriminierung" geschehen soll, ist nach wie vor umstritten. Dabei ist nicht zu übersehen, dass Frauen, die die Hälfte der Bevölkerung ausmachen, in den meisten politischen Köperschaften einen weit geringeren Anteil an Repräsentanten stellen. Die bisweilen krasse und unterproportionale Präsenz von Frauen wird durchaus in vielen Demokratien und internationalen Gremien beklagt, wobei die Kritik am Status quo meist auf dem Gleichheitsgrundsatz, der besseren Nutzung menschlicher Ressourcen und der Vernachlässigung weiblicher Interessen basiert.

Schlagworte


Indien; Orissa; Frauen; Politiker; Politische Partizipation; Empowerment; Kommunalpolitik; Kommunale Regierung/Verwaltung; Ländlicher Raum

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DOI: http://dx.doi.org/10.11588/ijb.2002.0.1468

URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-ijb-14689

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ISSN: 2511-4514 (Internet)

ISSN: 1436-1841 (Druck)