Indien im Welthandelssystem und die WTO-Verhandlungen

Sushila Gosalia

Abstract


„Handel schafft Wohlstand“, das belegen Wirtschaftswissenschaftler wie Adam Smith (1723-1790) und David Ricardo (1772-1823), die sich mit der wirtschaftlichen Entwicklung und mit der industriellen Revolution in den Industrieländern befassten. Dies weiß man auch von der legendären „Seidenstraße“. Als Adam Smith 1776 in seiner berühmten „Untersuchung über die Gründe und Ursachen des Reichtums der Nationen“1 den Begriff „internationale Arbeitsteilung“ einführte, war die industrielle Revolution gerade erst in Großbritannien angebrochen, und der Weltmarkt existierte nur in den Wirtschaftsregionen der Kolonialmächte. Im Jahr 1817 entwickelte der englische Ökonom David Ricardo die Theorie des „komparativen Kostenvorteils“,2 wonach jede Volkswirtschaft am meisten profitiert, wenn sie sich auf bestimmte Produkte spezialisiert, sie produziert und exportiert und die restlichen Produkte auf dem Weltmarkt kauft bzw. importiert. Nach dieser Behauptung, die bis heute weitgehend als unumstritten gilt, sind Handelsbarrieren aller Art schädlich für den Welthandel. Auch in der entwicklungspolitischen Diskussion wird von der These „trade not aid“ gesprochen. Vorbedingung für einen gut funktionierenden Weltmarkt bzw. weltweiten Handel sind einheitliche Rahmenbedingungen.

Schlagworte


Indien; Weltwirtschaft; Internationaler Handel; Außenhandel; Geschichte; Kolonialzeit; Liberalisierung; Globalisierung; World Trade Organization

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DOI: http://dx.doi.org/10.11588/ijb.2005.0.1500

URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-ijb-15001

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