Japan nach der Chinareise Nixons

  • Gebhard Hielscher (Autor/in)

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Abstract

Am Vorabend seiner Pekingreise veranstaltete US-Präsident Nixon eine Reihe von Gipfeltreffen mit den Regierungshäuptern der wichtigsten Verbündeten Amerikas, darunter auch eines mit dem japanischen Ministerpräsidenten Eisaku Sato, das Anfang Januar im sogenannten „Westlichen Weißen Haus“ in San Clemente stattfand. Das Treffen sollte dazu dienen, Tokios unverhohlenes Mißtrauen gegenüber der neuen Chinapolitik Washingtons zu besänftigen und endete mit einer gemeinsamen Erklärung Nixons und Satos, in der sie anerkennen, „daß die Aufrechterhaltung kooperativer Beziehungen zwischen Japan und den Vereinigten Staaten einen unabdingbaren Faktor für Frieden und Stabilität in Asien darstellt.“ Dementsprechend wurde vereinbart, „daß die beiden Regierungen ihre engen Konsultationen über ihre jeweilige Asienpolitik fortsetzen würden“.

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Veröffentlicht
2018-02-28
Sprache
de