Korea auf dem Weg der friedlichen Wiederverreinigung?

  • Youn-Soo Kim (Autor/in)

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Abstract

Korea ist am 6. August 1971 in ein neues, aber realistisches Stadium in der Bestrebung nach Wiedervereinigung des Landes getreten. Als der südkoreanische Ministerpräsident, Kim Chong-P’il, vor dem Parlament eine „neue“ Außenpolitik ankündigte, die „auf die rasche Entwicklung der internationalen Politik nach der Zusammenkunft Nixons mit Mao Tse-tung abzielt“ und dabei „die zwischenstaatlichen Beziehungen mit allen Ländern, die keine feindselige Politik gegenüber Seoul treiben, aufnehmen will“, gab der nordkoreanische Ministerpräsident, Kim Il-Song, auf einer Kundgebung für die kambodschanische Exil-Regierung Sihanouks am selben Tag bekannt, daß Nordkorea „bereit ist, mit der südkoreanischen regierenden Partei, d. h. der Demokratisch-Republikanischen Partei (Minchu-Konghwa-Dang) unter der Führung des Staatspräsidenten Park Chung-Hee, über die friedliche Wiedervereinigung des Landes zu sprechen“. Dies war Kim Il-Songs Reaktion auf die „Bettlerdiplomatie Nixons“ und das erste Angebot Nordkoreas nach der Teilung des Landes, mit einer regierenden südkoreanischen Partei direkt zu verhandeln.

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Veröffentlicht
2018-02-28
Sprache
de