Good Governance in Indien

  • Michael von Hauff (Autor/in)

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Abstract

Indien gilt in Bezug auf die Bevölkerungszahl als die größte Demokratie der Welt. Es gibt eine Vielzahl politischer Parteien, die – wie in anderen etablierten bzw. gefestigten Demokratien auch – sich in einem politischen Wettbewerb miteinander befinden, der nach demokratischen Regeln ausgetragen wird. In Indien ist auch die Existenz und Pluralität von Interessenorganisationen weitgehend gewährleistet. Es besteht ferner eine unabhängige und eigenständige Justiz. Positiv hervorzuheben ist weiterhin die relativ friedliche Koexistenz verschiedener Religionen und der kulturellen bzw. ethnischen Vielfalt. Unter Berücksichtigung dieser politischen und soziokulturellen Rahmenbedingungen weist Indien eine beachtliche Stabilität auf. Natürlich ist nicht zu übersehen, dass diese insgesamt positiven Rahmenbedingungen – wie in anderen Demokratien auch – faktisch durch eine Reihe von Einschränkungen und von sozialen und politischen Ungleichgewichten gekennzeichnet sind. Indien weist zweifellos einige beachtliche Ungleichgewichte auf wie beispielsweise das Kastensystem, die jedoch hier nicht weiter aufgeführt werden sollen.

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Veröffentlicht
2017-04-06
Sprache
de
Beitragende/r oder Sponsor
GIGA
Schlagworte
Indien; Gute Regierungsführung; Politische Ökonomie; Demokratie; Innenpolitik; Wirtschaftliche Rahmenbedingungen; Korruption; Bürokratie