Indien auf dem Weg zur postindustriellen Gesellschaft: Infrastruktur, Dienstleistungen und Deregulierung

  • Wolfgang-Peter Zingel (Autor/in)

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Abstract

Seit dem legendären Motto „It’s the economy, stupid“, mit dem William Jefferson Clinton seinen ersten Wahlkampf um die Präsidentschaft der USA gegen einen außenpolitisch erfolgreichen und siegessicheren Amtsinhaber gewann, gilt es als ausgemacht, dass es wirtschaftliche Überlegungen und Erwartungen sind, die in den USA die Wahlen entscheiden. Auf der Suche nach einem zündenden Thema hat die Opposition im letzten Jahr den „Export amerikanischer Arbeitsplätze“ entdeckt, den sie der Regierung und ihrer angeblich zu liberalen Außenwirtschaftspolitik anlastet. Neben der politischen Gefährdung von außen, derzeit durch den internationalen, vornehmlich islamistischen Terrorismus und die so genannten Schurkenstaaten, die die vormals sozialistischen Staaten als Feindbild abgelöst haben, wird immer mehr eine wirtschaftliche Gefährdung heraufbeschworen, und zwar durch China und Indien. Diese Rolle war vor einem Jahrzehnt noch durch Japan und die asiatischen Tigerstaaten besetzt. Heute sind es die beiden volkreichsten Nationen der Welt, beide zudem Atommächte. China wird bereits seit einiger Zeit als Konkurrent der USA gesehen, für Indien ist diese Rolle neu.

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Veröffentlicht
2017-04-06
Sprache
de
Beitragende/r oder Sponsor
GIGA
Schlagworte
Indien; Wirtschaftspolitik; Sozioökonomische Entwicklung; Infrastruktur; Bildung/Erziehung; Informations-/Kommunikationstechnologie; Deregulierung (Wirtschaft); Begriffsdefinition/Begriffsverständnis; Beschäftigung; Informationsgesellschaft