Schlaglichter der Wirtschaft Südkoreas 2003/2004

  • Patrick Köllner (Autor/in)

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Abstract

Nachdem die südkoreanische Wirtschaft 2002 noch ein deutliches Wachstum von sieben Prozent (so die noch oben revidierten Angaben) erlebt hatte, folgte 2003 zunächst der Absturz: Negativwachstum im ersten und zweiten Quartal 2003 sorgte für die erste Rezession des Landes seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 1997/98. Ausschlaggebend hierfür waren die lahmende Binnennachfrage und die zurückgehenden Investitionen im Unternehmensbereich. Regierung und Zentralbank reagierten auf die Situation mit einem Nachtragshaushalt zur Stimulierung der Wirtschaft, Steuersenkungen und einem neuen historischen Tiefststand beim Leitzins, der auf 3,75 Prozent abgesenkt wurde. Letzten Endes war es jedoch vor allem das Anspringen der Exporte, das Südkorea im 3. und 4. Quartal wieder noch vorne brachte und schließlich noch für eine ansehnliche Wachstumsrate von 3,1 Prozent sorgte. Die positive Entwicklung der Exporte blieb in den ersten Monaten des Jahres 2004 weiter stabil, sodass für das gesamte Jahr ein Wachstum von etwa fünf Prozent prognostiziert wird. Für eine Aufhellung der Stimmung sorgte unter anderem das leichte Sinken der saisonal bereinigten Arbeitslosenquote auf 3,3 Prozent im Januar 2003, den niedrigsten Stand seit April 2003. Im Jahresdurchschnitt 2003 hatte die Arbeitslosenquote bei 3,4 Prozent gelegen, 0,4 Prozent höher als im Jahr zuvor.

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Veröffentlicht
2018-04-25
Sprache
de
Beitragende/r oder Sponsor
GIGA
Schlagworte
Südkorea; Wirtschaftliche Entwicklung; Wirtschaftspolitik; Außenwirtschaft; Deutschland; Finanzsektor; Industriepolitik; Öffentliche Finanzpolitik; Geld- und Kapitalmarkt; Bergbau; Energiewirtschaft; Elektronikindustrie; Fahrzeugindustrie