Islamische Parteien als logische Folge der Demokratisierung

  • Bernhard Platzdasch (Autor/in)

Identifier (Artikel)

Abstract

Ein entscheidendes Manko der zu Ende gegangenen »Neuen Ordnung« unter Suharto lag bekanntlich in der anhaltenden Ignoranz gegenüber den im Laufe der Zeit gewachsenen politischen Aspirationen der indonesischen Bevölkerung. Im Verbund mit der angestrebten Mobilisierung des Wahlvolkes zugunsten der vom Militär unterstützten Regierungspartei Golkar (»Strategische Gruppen«) wurden 1973 die säkularen wie auch die islamischen Parteien zu zwei Dachorganisation zusammengelegt (PPP und PDI). Parteien wie Organisationen wurde es unter Verweis auf die potentiell destabilisierende ethnische Heterogenität der indonesischen Bevölkerung untersagt, sich auf religiöse Doktrinen zu berufen oder entsprechende Symbole zu verwenden.

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Veröffentlicht
2018-10-01
Sprache
de